Dienstag, 23. Juli 2013

ElsterOnline-Portal: Update am 23.07.2013

Heute wurde das ElsterOnline-Portal überarbeitet:

Bisher mussten die Nutzer bei Login und der Nutzung des ElsterOnline-Portals immer das JAVA-Plugin von Oracle auf dem Computer installiert haben. Andernfalls war Login und Nutzung des Portals nicht möglich.
Da viele Bürger aufgrund aktueller Diskussionen über die Sicherheit von JAVA verunsichert waren und das Java-Plugin die Nutzer oft vor technischen Problemen stellte, kündigten die Entwickler von Elster bereits vor Monaten an, dass das ElsterOnline-Portal bald auch ohne das Java-Plugin nutzbar wäre (siehe Blog-Eintrag).
Diese Ankündigung wurde nun umgesetzt: Ab sofort ist Login und Nutzung ohne das JAVA-Plugin möglich.
Die Nutzung ohne das Java-Plugin funktioniert aktuell allerdings nur für die Registrierungsart Elster-Basis (Software-Zertifikat). Wer das ElsterOnline-Portal mit einem Sicherheitsstick oder einer Signaturkarte nutzt, muss derzeit noch auf das Java-Plugin zurückgreifen.
Bis auf die Datenübernahme aus einer vorhergehenden Erklärungsabgabe, der Importfunktion und der Funktion, durch welcher man Formulardaten hochladen kann (z.B. bei UStVA), wird die Nutzung ohne Java für sämtliche Funktionen im Portal unterstützt.
Offiziell wird die Nutzung ohne Java für folgende Browser unterstützt: Chrome ab Version 27, Firefox ab Version 22 und Internet Explorer Version 10.
Bedingung für Nutzung ohne Java ist, dass der Browser Cookies zulässt und das JavaScript aktiviert ist (bei JavaScript handelt es sich nicht um Java! JavaScript ist in jedem Browser standardmäßig aktiviert).

Auch bei der Registrierung gibt es eine Änderung:
Bisher wurde bei der Registrierung ohne Java-Plugin nur der Browser Google Chrome ab Version 27 unterstützt. Ab sofort ist die Registrierung ohne Java auch für die Browser Firefox ab Version 22 und für den Internet Explorer ab Version 10 offiziell möglich.

Desweiteren wurden nun die Steuererklärungen für Körperschaftssteuer des Veranlagungszeitraums 2012 freigegeben (KSt 1A, 1A-steuerbefreit, 1B und 1C).

Warnung vor betrügerischen E-Mails

Das Bayerische Landesamt für Steuern warnt in einer Pressemitteilung vor betrügerischen E-Mails.
Derzeit würden demnach viele Bürger gefälschte E-Mails erhalten, die vorgeben, von der Steuerverwaltung zu stammen. Als Absender werden zum Beispiel das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) oder das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) vorgetäuscht. In den bisher bekannten Fällen wurde versucht per E-Mail an Anmeldedaten sowie Konto- und/oder Kreditkarteninformationen der Steuerzahler zu gelangen. Dabei wurden die Empfänger aufgefordert, eine sich im Anhang befindliche Datei zu öffnen, bei der es sich angeblich um ein Online-Formular handelt. Diese Anhänge können Schadcodes wie Viren oder Trojaner enthalten!
Dr. Roland Jüptner, Präsident des Landesamtes für Steuern, weist darauf hin, dass die Steuerverwaltung niemals persönliche Informationen wie Steuernummern, Kontoverbindungen oder Kreditkartennummern per E-Mail anfordert und auch keine Steuerbescheide oder Rechnungen per E-Mail verschickt.
Dr. Jüptner rät den Bürgern, solche verdächtigen E-Mails ungelesen zu löschen und niemals Anhänge zu öffnen, bei denen nicht sicher ist, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.

Quelle:
Bayerisches Landesamt für Steuern

Samstag, 20. Juli 2013

Unternehmer aufgepasst: Übergangsfrist endet am 31.08.2013!

Arbeitgeber und Unternehmer müssen spätestens ab 1. September 2013 ihre Lohnsteuer-Anmeldungen, ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen, die Zusammenfassenden Meldungen, den Antrag auf Dauerfristverlängerung sowie die Anmeldung der Sondervorauszahlung nicht nur elektronisch, sondern auch mit Hilfe eines Sicherheitszertifikats ans Finanzamt übermitteln.
Diese authentifizierte, also eindeutig einem Unternehmen zuzuordnende Übermittlung ist gesetzlich vorgeschrieben, um größtmögliche Datensicherheit zu gewährleisten. Zwar besteht die Regelung aufgrund einer Änderung der bundesweit geltenden Steuerdaten-Übermittlungsverordnung bereits seit dem 1. Januar 2013. Nach Ablauf einer großzügigen Übergangsfrist, die nun am 31. August 2013 endet, sind Übermittlungen an das Finanzamt ohne Registrierung nicht mehr möglich. 
Sollte die hierfür erforderliche Registrierung bis zum 31. August 2013 nicht erfolgt sein, können die Steuer(vor)anmeldungen nicht vom Finanzamt bearbeitet werden. Die betroffenen Unternehmer müssen in diesem Fall mit einem Verspätungszuschlag rechnen. Dieser kann bis zu 10 % der angemeldeten Steuer betragen.

Wie funktioniert die Authentifizierung und wo ist das Sicherheitszertifikat erhältlich?
Das erforderliche Zertifikat – in diesem Fall für Organisationen - gibt es kostenlos nach einer Registrierung unter: www.elsteronline.de. Es ist zu empfehlen, die Registrierung mit der Steuernummer des Unternehmens durchzuführen. Zur Vermeidung von Verspätungsschlägen sollte dies bereits jetzt erfolgen, da der Registrierungsvorgang bis zu 14 Tage dauern kann.
Eine genaue Schritt für Schritt-Anleitung zur Registrierung für Unternehmen findet sich hier in meinem Blog oder unter www.fin-rlp.de/home/elster.

Quelle:
 Oberfinanzdirektion Koblenz